Autor: Luise Egermann

Testbericht unserer spanischen Reiterin

Testbericht unserer spanischen Reiterin

Im Januar 2018 übergaben wir Romina Seifert ein paar unserer Extra-Schaaaf-Produkte zum ausgiebigen Testen bei Ihrer Arbeit mit den Pferden. Über ein Jahr ist seitdem vergangen und Romina hat alles auf Herz und Nieren geprüft. Hier kommt ihr Bericht, für den wir uns schon jetzt gang herzlich bedanken:

Liebes Team von Extra Schaaaf,
Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und ich möchte den neuen Schwung nutzen, um euch meinen Testbericht zukommen zu lassen.
Ein Jahr lang habe ich die Lodenjacke „schaaafe Julia“, die Weste und einen Schal auf Herz und Nieren in meinem täglichen Stallaltag bei Wind und Wetter getestet.Wir haben an unserem Stall keine Reithalle, deshalb lege ich großen Wert auf ordentliche Kleidung, um meine Pferde bei jedem Wetter vernünftig arbeiten zu können.
Mein Fazit möchte ich euch für jedes Produkt einzeln zukommen lassen.

Ich möchte als erstes mit der Jacke beginnen. Sie ist mein absoluter Favorit und ein richtig liebgewonnenes Kleidungsstück. Egal ob beim Reiten, Ausmisten oder bei der Bodenarbeit. Besonders positiv finde ich ihre Wind-und Wetterbeständigkeit. Da ich täglich in den unterschiedlichsten Disziplinen mehrere Pferde arbeite, lege ich großen Wert auf eine hohe Belastbarkeit und Robustheit der Textile. Endlich eine Jacke in der man nicht schwitzen oder frieren muss. Durch die gute Klimatisierung des Materials ist es ohne Probleme möglich lange Ausritte, auch wenn es regnet, ohne Frieren und ohne darunter nass zu werden zu bewältigen.
Kurzum, für mich ist die Jacke nicht mehr wegzudenken.
Am Ende des Tages reicht zur Reinigung ein einfaches Abbürsten und etwas Auslüften lassen.

Als nächstes möchte ich zu der Weste kommen.
Ich muss gestehen, da ich nicht gerne Westen trage und es am Anfang für mich etwas gewöhnungsbedürftig war, ist sie mein Favorit für die wärmeren Tage im Jahr. Durch die Eigenschaften der Schurwolle habe ich mich wohl gefühlt und nicht geschwitzt.
Um die 20 Grad und mit einem T-Shirt darunter perfekt und sehr angenehm zu tragen.
Bei den Temperaturen im Sommer 2018 war allerdings dann doch ein Bikini ausreichend.
In der Übergangszeit, wo man manchmal nicht richtig weiß was man tragen soll kann ich die Weste nur empfehlen. Sie ist je nach Belieben eben einfach gut kombinierbar, egal ob mit einem Hoodie oder mit einem T-Shirt.

Zum Abschluss noch der absolute Top Tipp für die kalten Tage.
Der Schal ist mein „must have“ im Winter wenn es so richtig stürmt und schneit.
Er ist einfach super angenehm zu tragen und hält wahnsinnig warm.
Was ich sehr positiv bemerken muss, ich habe ihn mir direkt vors Gesicht gewickelt, sodass Mund und Nase mit drin waren und ich habe keine Feuchte gespürt. Das mag salopp klingen aber der Ein oder Andere weiß bestimmt was ich meine.
Es ist kein schönes Gefühl wenn Mund und Nase am Schal kleben und alles irgendwie so nass und unangenehm ist. Deshalb ist der Schal aus meinem reiterlichen Winter nicht mehr wegzudenken.

Als letzte Anmerkung möchte ich die optische Komponente noch erwähnen. Da ich irgendwie doch ein typisches Mädchen bin, finde ich den Saum in fuchsia richtig passend zur dunkelgrauen Schurwolle. Der Kontrast macht es eben einfach schick.
Wer möchte im Stallalltag nicht stylisch gekleidet sein, ohne dass man gleich jeden kleinen Schmutzfleck sieht.

Abschließend möchte ich einfach einmal meeegggaaaa Dankeschön sagen, dass ich eure tollen Produkte testen durfte und muss sagen: „Alle Produkte haben aus meiner Sicht den Test überdurchschnittlich gut bestanden“. Mich habt ihr überzeugt!
Jeder der Wert auf hochwertige und funktionelle Produkte legt weiß, dass der finanzielle Aspekt hier gut investiert ist. Man möchte ja schließlich nicht mehrmals kaufen.

Also ihr Lieben, bitte macht weiter so und ich hoffe und wünsche
Beste Erfolge
Team „Español „ aus dem Erzgebirge

Zirkuslektion - Romina steigt auf Gavilan
Bastei, Elbsandsteingebirge, Sächsische Schweiz – Kurzurlaub im Märchenland

Bastei, Elbsandsteingebirge, Sächsische Schweiz – Kurzurlaub im Märchenland

Welche hohe Empfindungen gießt das in die Seele! Lange steht man, ohne mit sich fertig zu werden (…) schwer reißt man sich von dieser Stelle fort. (Carl Heinrich Nicolai)

Kurzurlaub – viel Ruhe und nicht so weit weg, das war der Wunsch von Anja und mir, als wir nach der stressigen und leider viel zu wenig besinnlichen Weihnachtszeit in das neue Jahr starteten. Das Elbsandsteingebirge war eines der Ziele, denn hier versprach man uns Wellness und grandiose Aussichten und das alles nur 1,5 h von unserer schönen Heimat entfernt. Also starteten wir in ein neues Abenteur – 3 Nächte im Berghotel Bastei, mit Wellnessarrangement, Candlelight-Dinner (OK – warum nicht?), Saunalandschaft mit Panorama und Wandern direkt ab Hoteltür.

Am Hotel angekommen, erwarteten uns erst mal viele Menschen – die Bastei ist ein beliebtes Ausflugziel und wir grübelten schon ein bisschen vor uns hin, ob wir denn wirklich die gesuchte Ruhe würden haben werden, aber pünktlich zum Sonnenaufgang wurde es ganz still auf dem beliebten Aussichtsfelsen. Wir nutzten die Stille und das wunderbare Wetter sofort für erste Erkundungen.

Dann ging es natürlich gleich mal in die Panoramasauna. Leider haben wir da keine Bilder gemacht! 🙂
Aber die Sauna ist wirklich der Hit. Ein riesiges Panoramafenster bietet einen wundervollen Blick in das Elbsandsteingebirge. Da macht das Schwitzen gleich doppelt so viel Spaß. Auch im Ruheraum gab es einen fantastischen Ausblick auf die bizarren Felsformationen.

Wir ließen den Tag bei einem hervorragenden Essen im Hotelrestaurant ausklingen und starteten in eine ruhige Nacht.
Leider konnte ich nicht schlafen – in meinem Kopf spukten zu viele Ideen, Bilder und Erinnerungen herum und so entschied ich mich, nach 2 Stunden unruhigem Schlaf, ausnahmsweise mal ein früher Vogel zu sein und den Sonnenaufgang mitzunehmen. Das ist übrigens ein echter Geheimtipp auf der Bastei – beeindruckende Bilder vom Sonnenaufgang kann man hier besonders gut schießen.
Anja ist sowieso ein Frühaufsteher und so kuschelten wir uns in unsere Westen Leonie und packten noch die Jacke Julia und Alexandra drüber und starteten zum Aussichtspunkt.

Da hier definitiv Bilder mehr sagen, als tausend Worte, zeigen wir Euch natürlich die Ergebnisse dieses zauberhaften und beeindruckenden Morgens:

Ganz allein waren wir nicht – da gab es noch ein paar mehr Fotoverrückte – trotzdem war es wundervoll still und keiner redete, als die Sonne am Horizont aufging und alles in goldenes Licht hüllte.
Anja und ich nutzten die wundervolle Stimmung und liefen das Aussichtsgebiet rund um die Bastei ab. Eisiger Wind wehte uns auf der Basteibrücke um die Ohren. Zum Glück hatten wir unsere Mützen und Kapuzen dabei.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zur Erkundungswanderung.

Am Basteiparkplatz starteten wir über eine kurze Aussichtsstrecke, bei der wir das Berghotel mal von der anderen Seite betrachten konnten, in die sogenannten „Schwedenlöcher“ – eine klammartige Seitenschlucht, die über mehr als 700 Stufen in den Amselgrund führen. Hier durchquerten wir Felslöcher, stiegen über gefrorene Holzbrücken und liefen durch beeindruckende Schluchtenlandschaften.

Der Amselgrund erinnerte uns stark an unsere Tour durch das Fichtelgebirge und den dortigen Kaiserweg. Man läuft sachte neben dem ruhigen Gewässer, umgeben von der beeindrucken Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Verlässt man den Amselgrund, kommt man am Eingang der berühmten Felsenbühne Rathen vorbei und landet schließlich in dem lauschigen Kurort Rathen.
Hier gab es für uns „von Omi gebackenen“ Kuchen, köstlichen gefüllten Hefekloß und dazu einen wohlverdienten Kaffee im „Sonnigen Eck“.
Solltet Ihr mal hier vorbeikommen, können wir Euch eine Besichtigung der Toiletten empfehlen – die sind wirklich einmalig! 🙂

Von Rathen aus ging es dann schließlich wieder durch den Wald und die Felsen bergauf Richtung Hotel. Vorher überquerten wir aber erst noch die Felsenburg Neurathen. Sie ist die größte mittelalterliche Felsenburg der Sächsischen Schweiz und wirklich sehr beeindruckend. Um die Uhrzeit und bei dem Königswetter, das wir mitgebracht hatten, haben das natürlich auch viele andere Menschen gedacht.
Nichtsdestotrotz gelangen uns auch hier tolle Aufnahmen.

Auf dem Heimweg gab es dann endlich auch ein Highlight für Diego. Wir trafen einen anderen Coton de Tuléar (Das ist Diegos Hunderasse) und quatschten ein bisschen mit dessen Frauchen. Bill, so hieß der andere Hund, musste dann erst mal mit Diego diskutieren, wer jetzt der besser Vierbeiner ist.

Anja und ich gönnten uns zum Ausklang des Tages noch eine Runde Panoramasauna und unser „Basteiglühen“ – einen Winterpunsch in der Hotelbar. Schmunzeln mussten wir hier schon ein bisschen, entdeckten wir auch hier das berühmte Lautergold aus der „Haamit“ auf der Getränkekarte. Nach einem 3-Gänge-Menü und ausgiebiger Fotosichtung rief das Bettchen und diesmal konnte ich auch endlich schlafen.

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Festung Königstein vorgenommen. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück starteten wir die ca. 45minütige Fahrt – von der Bastei muss man nämlich die Elbseite wechseln und die nächsten Brücken sind in beide Richtungen ein Stück entfernt. Das störte uns aber überhaupt nicht, schließlich bot die Landschaft genug Abwechslung

Nach der Ankunft gingen wir erst einmal auf dem sog. Patrouillenweg rund um die Festung und bestaunten Landschaft und Wehranlage. Danach stiegen wir auf und erforschten die beeindruckende Festungsanlage. Auch hier haben wir wieder ein paar Fotos geschossen.

Zum Abschluss gab es sehr leckeren Kuchen in der Feinbäckerei Sachse, unterhalb der Festung.

Danach mussten wir uns aber beeilen – unser Wellness stand auf dem Plan.
Wir genossen eine ölige Rückenmassage, eine entspannende Fangopackung und zum Abschluss noch ein Bad in der Zederholzwanne des Hotels. Nein, da haben wir auch keine Fotos gemacht! 🙂

Den Tag ließen wir beim 4-Gänge-Candlelight-Dinner ausklingen. Das war ein wahrer Hochgenuss und definitiv zu viel! Wir schleppten uns jeder auf sein Zimmer und freuten uns, dass das Bett uns rief.

Leider vergehen solche tollen Kurzurlaube immer viel zu schnell und so hieß es für uns am nächsten Tag „Ab nach Hause“. Vorher statteten wir dem Märchenfach in Dresden noch einen kurzen Besuch ab. Tina bietet dort unsere extra schaaafen Produkte mit an und wir lieben diesen Laden, mit all seinen Unikaten und selbstgemachten Schätzen. Schaut doch mal bei Ihr vorbei!

Wir freuen uns jetzt schon auf unsere nächsten Abenteuer. Die Bastei, das Berghotel und alle die vielen wundervollen Eindrücke werden wir auf jeden Fall einmal wiederbesuchen.